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Pulvermetallurgie Metallpulver Komplexe Formteile
Produkteinführung
Dieses Produkt wird durch Pressen von Metallpulver in Form und anschließendes Sintern bei hohen Temperaturen hergestellt. Das Verfahren zeichnet sich durch hohe Materialausnutzung, die Möglichkeit zur Fertigung komplex geformter Teile und hervorragende mechanische Eigenschaften aus. Es findet breite Anwendung in der Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Medizintechnik- und Werkzeugindustrie sowie in weiteren Bereichen.
Produktionstechnologie
1. Herstellung von Metallpulver
① Reduktionsverfahren: Metalloxide werden mithilfe von Reduktionsmitteln zu Metallpulver reduziert. ② Elektrolyseverfahren: Reines Metallpulver wird durch Elektrolyse metallhaltiger Salzlösungen gewonnen. ③ Zerstäubungsverfahren: Geschmolzenes Metall wird mittels Hochdruckluftstrom oder Flüssigkeitsstrom zu feinen Partikeln versprüht und kühlt anschließend ab, wodurch es zu Metallpulver erstarrt.
2. Pulver mischen
Verschiedene Arten von Metallpulvern werden in bestimmten Verhältnissen gemischt, um die gewünschte Legierungszusammensetzung und -eigenschaften zu erzielen.
Während des Mischvorgangs wird Schmierstoff hinzugefügt, um die Reibung beim anschließenden Formpressen zu verringern und die Formqualität zu verbessern.
3. Pressformen
① Uniaxiales Pressen: Das Pulver wird durch die obere und untere Formhälfte gepresst. Geeignet für Teile mit einfachen Formen. ② Isostatisches Pressen: Das Pulver wird in eine flexible Form gegeben und gleichmäßig in alle Richtungen gepresst. Geeignet für die Herstellung komplexer Formen und hochdichter Teile. ③ Spritzgießen: Das Pulver wird mit einem Bindemittel vermischt und in eine Form eingespritzt. Geeignet für die Herstellung kleiner Teile mit komplexen Formen.
4. Sintern
Der gepresste Rohling wird bei hohen Temperaturen (üblicherweise unterhalb des Schmelzpunktes des Metalls) gesintert. Dabei finden Diffusion und Rekristallisation zwischen den Pulverpartikeln statt, wodurch ein dichtes metallurgisches Gefüge entsteht. Sinterteile weisen in der Regel eine höhere Festigkeit und Härte auf.
5. Nachbearbeitung
① Wärmebehandlung, einschließlich Glühen, Härten, Anlassen und anderer Verfahren, dient der Anpassung der inneren Struktur und der Eigenschaften von Bauteilen. Beispielsweise können durch Glühen innere Spannungen abgebaut und durch Härten Härte und Festigkeit erhöht werden. ② Mechanische Bearbeitung, wie Drehen, Fräsen, Schleifen usw., dient der Erzielung der endgültigen Abmessungen und Oberflächengenauigkeit von Bauteilen. ③ Oberflächenbehandlung, wie Galvanisieren, Spritzlackieren, Oxidieren usw., dient der Verbesserung der Oberflächeneigenschaften von Bauteilen, wie Korrosionsbeständigkeit, Verschleißfestigkeit und Oberflächenqualität.
Produktdesign
Wählen Sie das geeignete Formgebungsverfahren, z. B. Kaltpressen, Heißpressen, Spritzgießen oder isostatisches Pressen. Berücksichtigen Sie Parameter wie Formgebungsdruck, Temperatur und Zeit sowie die Konstruktion und Materialauswahl der Form.
Die Maßgenauigkeit von pulvermetallurgischen Produkten ist in der Regel hoch, und Maßänderungen während der Formgebungs- und Sinterprozesse müssen streng kontrolliert werden, wobei Toleranzen und Korrekturen für die nachfolgende Verarbeitung berücksichtigt werden müssen.

Service
